Rohdichte


Die Rohdichte bestimmt die Eigenlast des Baustoffs. Holz enthält unterschiedlich viel Wasser, je nachdem, ob der Stamm frisch geschnitten, nach dem Einschnitt schon etwas getrocknet ist oder ob das Holz für den Wohnraum auf Holzausgleichsfeuchte getrocknet wurde. Dabei ist nasses Holz am schwersten. Da die Masse des Holzes vom Wassergehalt des Holzes abhängig ist, ist die Rohdichte ein holzfeuchteabhängiger Wert.

Die Rohdichte macht Angaben über das Verhältnis von Zellwandsubstanz zum Hohlraum im Holz. Sie ist ein Verhältniswert,der berechnet werden muss. Die Rohdichte „p“ von Holz- und Holzwerkstoffen ist das Verhältnis der Masse „m“ zu seinem Volumen „v“.

Rohdichte = Masse des Holzes / Volumen des Holzes = kg/m³

Beispiele bezogen auf eine Holzfeuchte von 12 Prozent bis 15 Prozent:
Balsaholz 90–260 kg/m³, Fichte 430–470 kg/m³, Bangkirai 650–1.160 kg/m³, Ipe 950–1.150 kg/m³ (Eisenholz)

Die Spannweite der Rohdichte beruht aber zusätzlich auch auf den Standort- und Umweltfaktoren des Holzes, beispielsweise der Herkunft des Baumes (zum Beispiel asiatischer Kontinent).

Die Rohdichteunterschiede innerhalb einer Holzart werden durch die jeweils unterschiedlichen Jahresringbreiten des Holzes erkennbar.

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